Über Tankstellen, Strandlicht und mehr.

Düfte sind mehr als Erinnerung, manchmal sind sie eher verheißungsvoll. Einer dieser Art Düfte ist der einer Tankstelle. Benzin, Zwischenatmosphäre, Menschen, die wohin wollen und das möglichst schnell – manche vielleicht zögerlich – und dann zur Kasse. Dort riecht es nach Brötchen und auch nach Würstchen.

In dieser Brötchenbenzinwolke liegt so viel mehr als Duft verborgen: in ihr entfalten sich kleine Klappkarten-Universen, eine Ahnung darüber, wie es weitergeht. Vorher noch die Scheiben wischen mit der Lauge, und etwas tropft. Egal, weiter.

Brötchenbenzinlaugenwolke, sie wird größer, und sie bleibt noch für Momente in dem Auto. Die Stimmung ist gut, der Tank ist voll, jetzt kann nichts mehr passieren.

Es ist eine der Szenen des Roadmoviemomentes, der sich in dieser Wolke findet: ein Straßenatlas liegt in ihr, und Asphalt, der leise lacht, weil er die „Straße ohne Namen“ ist.

Gut, dass wir Weckgläser im Kofferraum haben, damit wir das Strandlicht abfüllen können, (im Kellerregal ist noch Platz).

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