Auf Wunsch: J’adore.

Vor einiger Zeit fragte mich Petra, deren Blog hier zu finden ist, nach meinem synästhetischen „Gesamteindruck“, so nannte sie es, ihres Dufts „J’adore“ von Dior.

Ich führe, wie bereits bekannt sein dürfte, kein Modeblog, daher ist die folgende Beschreibung nicht als Werbung für das Parfum zu betrachten. Zumal jeder Mensch es anders sieht, bzw. riecht.

Ich habe auch Petra nicht getroffen, um zu überprüfen, wie J’adore an ihr riecht. Mit meiner Haut passt es gut zusammen, ich werde die kleine Probe schatzhüten. Denn: Seit dem Besuch in der Parfümerie kann ich nicht aufhören, mir den Duft anzuschauen.

Er ist zweigeteilt.

Beim Aufsprühen legen sich Goldstreifen in den Raum, sie sehen aus wie fallende Girlanden. Der Hintergrund ist moosfarben, und alles wirkt ein wenig orientalisch. Jedoch ganz leicht! Nicht schwer, ornamental oder blütig. Eher eine Note als ein ganzes Werk.

Nachdem J’adore genug Zeit hatte, sich in der Haut breitzumachen, wird der Duft silberfrisch und hellblau. Die Goldstreifen sind plötzlich weiß und horizontal. Als hätten sich alle beruhigt und könnten sich ausruhen. Vielleicht ist das, was ich sehe, ein Weißstreifenstrand mit einem langen Türkismeerband, das mehr verspricht. So genau kann ich es nicht erkennen.

Mein Duftleben ist um eine Nuance reicher geworden. Ich bedanke mich für das Duftgeschenk und freue mich über weitere Anfragen dieser Art.

 

 

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