Fernwehfarben.

Madeira 628

Bei aller Liebe zu Menschen und Wörtern: es wird langsam Zeit, mal wieder eine einsame Laterne in den Bergen zu entdecken. Mich zu fragen, wo sie herkommt, wer sie wollte, was sie denken mag. Meeresgedanken zu hegen und Bergzacken zu deuten. Petrolfarbenes Wasser auf die Haut zu wünschen und dann zu erkennen, es ist doch nur transparent und dass es gar nicht schlimm ist, wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Minuten festzuhalten und sie zu kosten. Stundenlang auf einen Bus warten und sich unbändig freuen, wenn er verspätet ist, doch kommt!

Nein, noch ist kein Urlaub. Noch ist keine Pause. Doch die Vorfreude glänzt manchmal lauter als der Alltag. Und Fernweh breitet sich in allen Wortwesen aus, so dass das eine Wort Überhand nimmt: das Ziel der Reise.

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