God saves the queen (in his cloud).

IMG_3963 Meine Recherchen für den Beitrag “Unsere Mitarbeiter sind stets bemüht, die deutsche Sprache zu erweitern” haben mein Verhaltensspektrum auch außerhalb der Synästhesie beträchtlich erweitert. Noch immer auf der Suche nach armförmigem Gebäck, versuche ich mittlerweile sogar auch außerhalb von Saunen Ruhe zu bewahren.

Zudem habe ich mich weiter mit der Frage beschäftigt, wo sich wohl, falls es ihn gibt, Gottes Cloud befände und ob es ihm eigentlich überhaupt ein Anliegen wäre, die englische Königin dorthin zu importieren. Ob er im Falle seiner Existenz nichts anderes an einem so sicheren Ort aufzubewahren hätte, fragte ich mich, persönliche Fotos aus seiner Kindheit und Jugend, Fotos seines Sohnes – eben seine ganz eigenen Erinnerungen.

Dann wiederum empfand ich Schuldgefühle gegenüber der Königin. Natürlich ist die täglich-Gin-trinkende, leidgeprüfte, diadembehangene Monarchin es absolut wert, in Gottes Cloud gespeichert zu werden. Daher entwarf ich schlankerhand das Foto zwecks Entschuldigung.

Was das alles mit Synästhesie zu tun hat, ist mir gerade nicht klar, außer dass das Wort Cloud in diesem Bedeutungszusammenhang rotblauweißballonförmig im Himmel über den Dächern und Schornsteinen schwebt. Daten, geschweige denn die Queen, sind von hier aus nicht zu sehen.

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