Der Pfau, sein Haarspray und möglicherweise noch mehr.

England Mai10 184 Die aufmerksame Leserschaft wird mittlerweile bemerkt haben, dass Wörter selten so aussehen, wie ihre Besitzer. Doch es gibt Ausnahmen.

Das P im Pfau ist verblüffend pfaublau. (Der Pfau trägt jedoch auch einen roten Hut, soviel Abweichung muss dann doch sein). Erstaunlich ist darüberhinaus, dass das Wort fast eine Art Pfaukopf im Hintergrund hat (Eiderdaus… jetzt habe ich ein Wort kreiert, bei dem die Horrorkonstellation pf gleich vorne UND hinten vorkommt). Das P hat zudem eine sehr unkonventionelle Frisur, sie steht nach links ab und erweckt den Eindruck, dass das P Haarspray benutzt haben muss, damit das Ganze hält.

Möglicherweise ist es gar nicht so erstaunlich. Möglicherweise habe ich das Wort kennengelernt, als auch ein Pfau in Form eines Bildes oder gar des echten Tieres in der Nähe war. Möglicherweise hat ein Erwachsener fröhlich ausgerufen: “Guck mal, Piksyn, ein Pfau!” (Piksyn hat er natürlich nicht gesagt. Wer möchte, schaue im Impressum nach, was der Erwachsene (möglicherweise) wirklich gesagt hat).

Möglicherweise habe ich das Wort “Möglicherweise” nun etwas überstrapaziert. Doch es ist hübsch, denn: es hat eine hellbraune Ponyfrisur über dem freundlichen M, zu dem ich ja sowieso eine gute Beziehung habe. Und es ist blauhellgrün mit weißen Punkten und das sind nicht viele Wörter. Ach, weißgelb ist auch noch dabei, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch.

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5 Gedanken zu “Der Pfau, sein Haarspray und möglicherweise noch mehr.

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