Farbstreifen, die über Musik liegen.

England Mai10 209  Die von mir bezüglich Brahms beschriebenen Farbstreifen sehen manchmal so aus, wie das Bluebell-Blau, das diese Wiese durchzieht. Bluebell-Blau ist ein Wort, das meinen inneren Raum mit seinem hellen (dann doch tatsächlich mal) Blau und auch lieblichen Lavendeltönen zum Klingen bringt.

Wenn man sich vorstellt, dass dieser Wiesenausschnitt vor einem englischen Landhaus – ach, dieser Satz wird zu lang und verschachtelt werden, ich fange nochmal neu an. Dieser Wiesenausschnitt ist von seiner Räumlichkeit her vergleichbar mit dem inneren Raum.

So wie beim Musikhören. Man müsste nun Tränen in die Augen bekommen und das Foto verschwommen sehen. Fast schon verpixelt. Mit Tränenklecksen (hellgleißend). Und der Streifen Blau wäre dann die Stimme von jemandem, der singt. Wahlweise auch ein Saxophonstrom oder so ähnlich, es käme aber hier jedoch auf die Klangfarbe und den Anschlag an.  Möglicherweise wäre es Jazzmusik.

Wenn man sich all das vorstellt, dann wäre man ein (herzlich willkommener) Besucher in meinem inneren Raum.

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