Gezeichnete Synästhesie: Auch böse Wesen kennen Lieder.

IMG_4360 Dieses Bild ist der Versuch einer Karikatur dessen was ich sehe, wenn ich Kopfschmerzen empfinde. Es sind Wehklagenfarben darin enthalten, und das gesamte Schmerzwesen ist breit und zugleich kreisförmig.

Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt hatte, dass auch Schmerzen ihre eigenen Farben und Gesichter haben. Falls nicht: charakteristisch für sie ist, dass ihnen jeglicher Humor fehlt. Sie treiben daher im Gegensatz zu Monaten und anderen Wortfreunden keinerlei Schabernack.

Schmerzwesen betreten den inneren Raum, schauen sich zufrieden um, wollen sich gar auf ein Sofa legen. Dass dort schon diverse Schneewörter, Wörter mit K und Schlüsselmomente Platz genommen haben, stört sie nicht.

Aufdringlich verscheuchen sie alle liebreizenden Wörter und stoßen wüst sogar den absolut harmlosen Schmand beiseite, der sich gerade vor einem Wandspiegel Geschmeide umlegt.

Könnte ich wählen, lüde ich lieber die Horrorkonsonantengeschwister fein zum Essen ein, als das Kopfschmerzwesen auf dem Sofa zu bedienen. Eine Tablette will es natürlich nicht. Lieber bleiben und allen Beteiligten auf den Geist gehen.

Und wenn Brahms hinzugebeten wird in der Hoffnung, dass es durch Musik vertrieben werden kann, dann verzieht es nur lakonisch sein Gesicht. Und beginnt plötzlich seinerseits laut zu singen. Presslufthammersongs.

Selbst Max Goldts Zeilen, die sonst immer für Ordnung im inneren Raum sorgen, verblassen in diesem Chaos.

Wie schön es ist, wenn die Kopfschmerzen weiterziehen: ein großes Farbaufatmen und Wesensglück, nicht zuletzt weil dann endlich das Sofa wieder frei ist.

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Wer bin ich und wenn ja, welche Farbe?

IMG_4156 Es gibt viele Namen für mich. Meinen Originalnamen natürlich, dazu diverse Kosenamen und Benutzernamen. Je nachdem, wie ich angesprochen werde, ändert sich auch die Farbgebung meiner Person. Nicht meine Identität, das wäre ja höchst beängstigend; doch die Atmosphäre wird in andere Farben getaucht, wenn Sätze mit meinen Kosenamen beginnen.

Mein Originalname ist grün mit leicht blauen und schwarzen Tendenzen. Das J trägt die gleiche Frisur, die ich selbst mit 3 Jahren trug. Pony und halblang. Darunter schauen grünbraune Augenflecken hervor. Wer mich so nennt, begrünt kurzzeitig das Feld um mich herum.

Mein Lieblingskosename im Kontext Liebe ist zartrosa-mildorange. Er wurde für mich entwickelt und das Wort kannte ich vorher nicht. Das P hat ein freundliches Gesicht und im Hintergrund sind lieblich-weiße Punkte zu sehen. Wenn ich so betitelt werde, wird meine Umgebung für den Moment rosé-mildorangefarben und im Hintergrund sind Fontänen zu sehen, die Glück (das übrigens die gleiche Farbe hat wie der Kosename) hervorsprudeln.

Der Kosename von meiner besten Freundin an mich ist ähnlichfarben wie mein Originalname, doch das B ist lieb und schaut wie ein freundliches Pony in den Rest der Buchstaben hinein.

Sollte ich einmal “Schatz” genannt werden, dann wäre das ein knisterndes, zeitungsfarbenes Wort.  Liebling wäre gelbhellblau und hätte beim schwesterngeborgenen L eine Sonnenbrille auf der Nase. So sähe dann auch kurz um mich herum die Welt aus. Und wird jemand anders so gerufen, ist auch dieser Mensch für einen Moment in diese Farben eingewickelt und wird vom L durch die Sonnenbrille hindurch freundlich betrachtet.

Service an die Leserschaft: Fragen und Freundschaft, Rilke und Einsamkeit.

Ein neuer Leser aus dem metaphysischen Bereich schrieb mir und stellte mir zwei Fragen (in kursiv), die ich gerne beantworte.
(Nicht beantworten kann ich jedoch, warum dieser Text keine Absätze hat).
Inhaltlich lässt sich ein und die gleiche Sache ja durch verschiedene Worte darstellen. Verleiht die Art und Weise, wie die Worte eines Textes für Dich farblich schimmern, sowie die darin befindliche Gesellschaft der Wortwesen, einem Text auch so etwas wie eine eigene Persönlichkeit?
Um das zu beantworten, werde ich erneut Rilke zitieren, denn seine Texte spielen bestimmte Farben, Gesichter und Charaktere aus sich heraus durch die besondere Anordnung der Wörter. Diese steht und bewegt sich im Rilkeraum, in welchem sich das Innen und Außen gleichermaßen entfaltet (s. Rosengedicht). Daher sind seine Wörter als Beispiel sehr geeignet. Die erste Zeile in „Einsamkeit“ lautet:

„Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen“;

Die Zeilen sind durch die Häufung der „e“s sehr gelb gehalten. Die verschiedenen Gelbschatten werden von schwarzen Flecken durchzogen. Das Meer ist ein erfrischender Grauton dazwischen und gleichermaßen exotisch, denn seine Augen haben Wimpern. Und die Abende sind eine lilaschwarze Tiefengestalt mit weißen Augen. Doch der Rest ist gelb und das „Sie“ leuchtet freundlich strahlend schön, noch etwas heller als Liebegelb. Es trägt zudem eine dezente Dauerwelle.
Die verlässliche, senfgelbe und sehr besorgt dreinblickende Einsamkeit hat einige Falten im Gesicht. Regen sieht ähnlich aus – auch mit faltenähnlichen Streifen in Schwarz und senfgelb. So hat dieser Einstieg in das Gedicht offenkundig eine eigene Persönlichkeit. Gelb mit Ausnahmen und Falten.
Weil wir gerade bei Antworten auf Fragen sind: neulich fragte mich eine Leserin, ob alle Synästhetiker die gleichen Farben sehen. Die Antwort ist leicht: Nein. Ein anderer Synästhetiker würde vielleicht sagen: es sind grüngestreifte Wörter mit Elefantenohren. Und wieder ein anderer würde sagen: ich nehme einen Rotton wahr, doch nur bei einigen Wörtern, z. B. Regen. Und sehr viele würden einfach erklären: ich kann mit Rilke so gar nichts anfangen.
Nun stelle man sich vor, dass jemand – um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen – die Zeilen umformuliert. Man verzeihe mir bitte, dass ich kein anständiges Synonym für Einsamkeit finde – es soll jetzt nur als Beispiel dienen. Zur Erinnerung noch einmal das Original:

„Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen“;

Nun meine Version:
Das Alleinsein ist wie ein Regen.
Es erhebt sich aus dem Meer auf die Abende zu;
Auch jemand, der ohne Synästhesie lebt, wird nun merken, dass, abgesehen vom fehlenden Reim, der Charakter der Zeilen deutlich verändert ist. Synästhetisch gesehen ist es nun ein blauroter Satz geworden. „Allein“ –  blaurot – verschluckt das gelbe „sein“. Diese Farben dominieren den Rest – senfgelb taucht ab. Und das „zu“ am Ende des Satzes erwürgt denselben auf rotgraue Weise.
So kann ich die Frage unumwunden mit einem „Ja“ beantworten.
Hat der Eindruck, den die Worte des Namens einer Person in Dir hervorrufen, oder die Worte, die sie im Gespräch verwendet, Einfluss auf Deine Vorstellung von deren Persönlichkeit?
Ich hätte tatsächlich Probleme damit, wenn jemand folgenden Nach- oder gar Kosenamen trüge: K……..n…………..o ………………………………….. p – hier muss ich aus ästhetischen Gründen die grässlichen Konsonantengeschwister trennen, bitte wer erfindet solche Wörter? …………………………..f.
Und sonst: wenn ich von einer Person höre, die z. B. Elisabeth heißt, sehe ich jemand anderen vor mir als wenn jemand den Namen Chantal-Jaqueline trägt. Und zwar jenseits von den üblichen Standesdünkeln. Elisabeth ist weißgeblümt und hat Ähnlichkeit mit Sonntag – hingegen ist Jaqueline rot und blau und in Frankreich positioniert, das heißt auf meiner synästhetischen Landkarte weit weg von Elisabeth und Sonntag. Und passt so gar nicht zum bräunlich-orangefarbenen Wortwesen Chantal (mit Hornbrille).
Freundschaften zu speienden Graustimmlern vermeide ich tunlichst. Wenn jemand aber allzuoft gewisse Wendungen benutzt, die in meinem inneren Raum ein fundamentales Farbfunkelbeben verursachen, dann werde ich zwar nicht in Liebe entflammen für die Sprache dieser Person. Doch: wer mir eine Suppe kocht, der kann kein schlechter Mensch sein. Und wenn er dabei die Suppe verniedlicht, dann gebe mich eben viktorianischem Gedankengut hin: Augen zu und an Gallenstein (England) denken.
Denn was gibt es Größeres als gute Freunde aus Fleisch und Blut, gar die Liebe? Wir sind alle nicht vollkommen und unsere Persönlichkeit ist mehr als unsere Wörter. Und ein Mensch, mit dem ich einen goldenen Tag verbringen kann, ist mir tausendmal wertvoller als alle Wörter zusammen. Und der Bonustrack der Freundschaft und Liebe ist, wenn die Gedanken der Person in hübsche Wörter gekleidet werden und in meinen inneren Raum die Klaviatur der Schönheit zum Klingen bringen. Existenziell sind jedoch andere Werte.

Das L in der Windmaschine oder: es gibt einen Namen!

IMG_4270 Die aufmerksame Leserschaft wird bemerkt haben, dass meine Texte bevölkert sind mit Wesen und Farbfreunden, Wochentagsdiven und Horrorkonsonantengeschwistern; Zahlen sind Frauen oder Männer, es gibt Monate, die ich sieze und außerdem den einen oder anderen Adeligen.

Diese Wesen waren für mich stets so selbstverständlich wie Atmen. Ich wusste nicht, dass lange nicht jeder Mensch, der mit Synästhesie lebt, auch zahllose Gestalten dieser Art sieht. Dass viele einfach „nur“ Farben wahrnehmen, wenn sie ein Wort, eine Zahl oder Musik hören, war mir bis vor kurzem nicht bewusst.

Dass es nun also Menschen gibt, die synästhetische Farb-Wörter-Kompositionen ohne Gesicht oder zumindest auch nur eine Ponyfrisur sehen, ist für mich genauso neuartig, exotisch und aufregend wie die Erkenntnis, die mich mit Anfang 20 befiel: nämlich dass nicht alle Menschen Farben in ihrem inneren Raum sehen, wenn sie Wörter hören und dass dieses eher seltene Phänomen „Synästhesie“ heißt.

Die Variation von Synästhesie bei der Wörter, Jahreszeiten, Zahlen und Wochentage menschliche Eigenschaften und sogar Geschlechter zugeordnet bekommen, heißt:

Ordinal Linguisitic Personification; eine deutsche Zusammenfassung der Studie befindet sich hier.

Kennzeichnend ist dabei, wie auch bei den anderen Synästhesieformen, die Unfreiwilligkeit und die Konsequenz – es ändert sich nichts an den Erscheinungen – die Figuren bleiben lebenslang so wie sie aussahen, als sie sich das erste Mal vorstellten.

Da mir der Begriff erst kürzlich zum ersten Mal ins Sichtfeld spazierte, ist eine Farbwesenanalyse Ehrensache:

Das O des Ordinal hat auf jeden Fall ein Auge. Ordinal ist elefantengrau mit einigen Rüsselfaltenschatten.

Personification: grau-moosgrün mit einem prägnanten, vaterfarbenen P (graublau).

Linguistic ist ein hellblauweißes Wesen, ebenfalls mit einem Augenfleck; das L hat eine ähnliche Frisur wie die linke Playmobildame auf dem Foto, doch das Haar weht harmonisch nach links, gerade so als stünde das L in einer Windmaschine.

Wenn Wörter sich wichtig machen und ich mir eine Titelstruktur bei schleimbeigefarben schreibenden Journalisten leihe.

Vor kurzem beschwerte ich mich leidenschaftlich über das Wort “reißen”, weil es sich so dramatisch grellgleißend in meinem inneren Raum aufführt. Doch sind die Funkelwesen offenbar nicht die einzigen Wörter, die sich wichtig machen. Zumindest wenn man Sprachexperten glaubt.

IMG_4289 Ausschnitt aus dem inneren Raum (Symbolfoto).

Unten rechts auf dem Foto sieht man ein sogenanntes “Blähwort”. Solch einen kleinen Wichtigtuer zu identifizieren und einen Text von ihm zu verschonen – das wäre vollkommen – doch wer ist schon perfekt? Keinesfalls darf jedoch – so postulieren diverse Ratgeber – z. B. in einer Bewerbung ein Blähwort vorkommen. Oder in anderen Textsorten, die Informationen ans Gegenüber vermitteln sollen. (Reißerisch und aufgebläht ist auch der Titel dieses Artikels. Denn mir erschien der schleimbeigefarbene Stil passend, wenn es nun schon um Verdauungsprobleme in der Sprache geht.)

Aus synästhetischer Sicht sind Blähwörter, solange sie gut aussehen und nicht zu sehr funkeln, absolut unbedenklich. Teilweise sind sie sogar äußerst sympathisch (s. Foto). In der Synästhesie ist die sprachliche Information eben eher Nebensache.

In diesem Blog tummeln sich daher hunderte von Bläh- und Füllwörtern, die ihr Wesen treiben. Ich kann ihnen kaum wiederstehen: gänzlich (grünblau), außerdem, allesamt… habe ich das sanfte “allesamt” schon verwendet? Es klingt wie der Name einer Waldfee. Wenn nicht, dann bald.

Auch wenn diese Wörter die Texte aufblähen – in einem Blog über Synästhesie sind sie herzlich eingeladen, sich hervorzutun und einzubringen. Zumal sie eigentlich nie Süppchen-ü-orangefarben sind.

Jetzt tun mir die dramatischen Wörter doch ein wenig leid. Denn wäre der innere Raum ohne sie nicht ein wenig langweilig? Und in ihrem Schatten können die unauffälligen Ponyfrisuren-Gesellen im Hintergrund herrlich ihren dezenten Schabernack treiben.

Wenigstens ein Wort gefunden, wenn schon Sonntag ist.

IMG_4213 Als ich das Bild malte, wusste ich noch nicht,  dass sich in dem Bild (hinter dem bräunlich-orangenen Balken) ein Wortwesen versteckt. Jahre später – heute – entdeckte ich es.

IMG_4220 Bei näherer Betrachtung stellt sich nämlich heraus, dass das Wort “Fokus” der Farbgebung und Form der Abbildung sehr ähnlich sieht. Da heute Sonntag ist und mich demnächst die betagte Dame Sonntag mit ihrem Likör in der beringten Hand in die tiefmelancholische Wochenend-Endstimmung herabreißen wird, ist es umso schöner, dass noch so etwas Gutes passiert ist. Außer der Sonne natürlich.

An die Leserschaft.

Zu Beginn dieses Blogs hatte ich wohl befürchtet, dass mir nicht genug einfallen würde – denn ich fand soeben einen Notizzettel mit „Blog – Ideen“. Dass ich schon bald eine Datei eröffnen sollte, die „Blogbeiträge auf Vorrat“ heißt, war mir zu dem Zeitpunkt, als ich den Zettel schrieb, noch nicht bewusst.

Es stellte sich nämlich sehr schnell heraus, dass ich ein Thema gewählt habe, das schier unendlich ist. Über meine eigenen Synästhesien zu schreiben ist eine schöpferische Goldgrube. Wörter sind ein Schatz, der „nie alle geht“ (wie der Brei aus dem einen Märchen, dessen Titel mir entfallen ist, obwohl der Vergleich nicht passt, wie mir gerade auffällt, denn da gibt es doch einen Spruch, den das Mädchen sprechen muss und der der Mutter entfallen ist, damit der Brei aufhört zu fließen und außerdem produziert das Wort Brei das Gegenteil von Schnee im Mund und daher ziehe ich das Beispiel hiermit offiziell wieder zurück).

Zahlen habe ich bis jetzt vernachlässigt, was bestimmt an meinem Verhältnis zur Mathematik liegt. Doch Zahlen sind unendlich vorhanden, wenn ich nicht irre (Pi?!) und daher gibt es auch hier genug anzuschauen. Wenn ich nur an die Farbe 40 denke und wie sie sich verändert, wenn sie sich mit der 100 paart oder gar mit der 1000.

Wörter und Zahlen kommen ja auch noch in Sätzen unter bzw. in Gleichungen. Das ergibt wieder eine unerschöpfliche Quelle an Farbwesen und Bildern.

Und dann sind da noch zahllose Geräusche. Allein das Tippen auf der Tastatur, das wie eine Massage für die Sinne ist. Die Klaviatur der Buchstaben bedienen – es entstehen weite Bögen, kleine Staccato-Passagen und erhebende Augenblicke. Zum Beispiel wenn nach einigen Versuchen und unzufriedenem Löschen genau das Wort gefunden wird, das die eine Farbe annähernd beschreibt. Es ist ein weißzartes Klacken und hat sonnengelbe Tupfer bei manchen Anschlägen.

Und außerdem gibt es die Musik. Die Sehnsucht nach Unendlichkeit. Die für mich nicht leicht zu beschreiben ist. Brahms ist immer auch Emotion. Doch wenn ich die Farben betrachten will, die bei Brahms bekanntlich eher nüchtern sind, dann muss ich kurz einmal die Gefühle zur Musik beiseite legen. Sonst würde ich schreiben: Die Violinsonate sieht lieblichgold, zartgeborgenheitsfarben und gallensteinschön aus. Denn das entspräche meinen Gefühlen, denen ich eine Farbe leihen würde, um sie besser darzustellen.

Doch das ist nicht das, was genuine Synästhesie ausmacht, denn die zeichnet sich durch eine gewisse Unfreiwilligkeit aus. Und dann sieht Brahms eben nicht so wundervoll aus, wie er sich anhört. Die Diskrepanz zwischen Gefühltem und Gesehenem will sauber herausgearbeitet sein. Denn hier geht es schließlich um Synästhesie. Die vielen Wortwesen dagegen zeigen sich kooperativer und sind daher viel einfacher zu beschreiben.

Die Sehnsucht nach Unendlichkeit befällt auch mich, wenn ich an all das denke, was es noch zu beschreiben gilt. Ewig leben, allein um alles auszukundschaften, was sich in meinem inneren Raum verbirgt – oder zumindest lange leben, denn es gibt soviel zu sehen. Und dann gibt es ja noch das Außen, das zu bereisen ist.

Daher ist die Liste mit den „Blog – Ideen“ eine kleine, bescheidene Anekdote aus den Anfängen dieses Blogs. Ein liebegelber und samstäglich vollkornknäckebrotfarbener Dank an alle, die es lesen, denn Leser zu haben ist schon eine Inspiration für sich – ganz unabhängig von den diversen oben beschriebenen Goldgruben. Leser zu haben verleiht dem inneren Raum einen Glanz (und Flügel sowieso).

Blog – Ideen

Telefonnummern

Stimmen von Prominenten

Verona Aprikosenstimme

Tiernamen

Taschengerüche.