Verzeihung, Kuchen…

Ich habe mich kürzlich nicht sehr freundlich über das Wort Kuchen geäußert. Ich möchte mich hiermit herzlich bei Kuchen entschuldigen, denn ich habe gemerkt, dass es doch eher auf den Zusammenhang ankommt, wann ich Kuchen mag und wann nicht (das Wort, selbstredend). Denn es gibt ein warmweichsüßes Kuchenwort, das sich im Mund genau so anfühlt, wie es schmeckt.

Lebkuchen.

Leb (alleinstehend irgendwie altbacken, doch in Verbindung mit Kuchen wird es ein ganz besonders hinreißendes kleines Wesen).

Kuchen (eigentlich ja großrot im Mund, doch durch Leb wundersam gebändigt und von dessen ausgezeichnetem Geschmack eingehüllt).

Lebkuchen wird in seiner weichsüßen und doch glanzvollen Lieblichkeit eigentlich nur von dem Wort Rhabarbermarmelade übertroffen. Mit dieser Meinung stehe ich zumindest nicht alleine da, sondern fest an der Seite eines gewissen Herrn Frank Niedermeyer.

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